Coronavirus

Wichtige Fragen und Antworten

Coronavirus

Update 27.03.2020 11:30

Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) verschieben die für April und Mai geplanten schriftlichen
Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020.

Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden.

Für die Auszubildenden im Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement, die für die Abschlussprüfung Teil 1 im Frühjahr und die Abschlussprüfung Teil 2 im Sommer 2020 gemeldet sind, kommt es zu folgenden Terminverschiebungen der Abschlussprüfungen:

  • Abschlussprüfung Teil 1 (Informationstechnisches Büromanagement; schriftlich am PC) verschiebt sich auf den 15.Juni 2020 (Montag)
  • Abschlussprüfung Teil 2 (Kundenbeziehungsprozesse und WiSo; schriftlich) verschiebt sich auf den 18. und 19.Juni 2020 (Donnerstag+Freitag)
  • Prüfungszeitraum für mündliche Prüfungen:  04. Juni bis 26. Juni 2020
  • Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für die Abschlussprüfung Teil 1  und im Winter 2020 für die Abschlussprüfung Teil 2 angemeldet waren, können ihre Prüfung im Herbst 2020 nachholen. 

Weiter Informationen finden Sie unter

 

Update 17.03.2020 09:00

DAA Standorte in Schleswig-Holstein schließen zunächst bis zum 19. April 2020

Aufgrund des Erlasses der Landesregierung zur weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 müssen wir unsere Präsenzangebote zunächst bis zum 19. April 2020 einstellen und alle Standorte in Schleswig-Holstein für die Teilnehmer*innen schließen. Wir bleiben mit Ihnen in Kontakt und informieren über die laufenden Entwicklungen.

Wichtige Informationen von der Bundesagentur für Arbeit, z. B. zur Schließung von Dienststellen und dem Leistungsbezug während der Schließung, erhalten Sie unter https://www.arbeitsagentur.de/corona-virus-aktuelle-informationen.

 

Wichtige Informationen zu den BAMF -Kursen

Wir folgen der dringenden Empfehlung des BAMF und unterbrechen die Integrations- und Berufssprachkurse an den DAA-Standorten in Schleswig-Holstein zunächst bis zum 19. April 2020. Neu startende Kurse werden verschoben.

Laufend aktualisierte und gesicherte Informationen in verschiedenen Sprachen (u.a. Englisch, Französisch, Arabisch, Persisch) zur Situation in Deutschland finden Sie auf der Webseite der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung. 

Die Industrie- und Handelskammern haben die Zwischen- und Abschlussprüfungen abgesagt.

Alle Aus- und Weiterbildungsprüfungen, die im Zeitraum vom 16. März 2020 bis einschließlich 24. April 2020 stattfinden sollten, werden abgesagt und verschoben. Dies betrifft auch die AdA-Prüfung (Ausbildung der Ausbilder). Wie die Prüfungsprozesse im Sommer 2020 verlaufen ist von den Kammern noch nicht entschieden.

Die aktuellen Informationen zu diesem Thema finden Sie unter https://www.ihk-schleswig-holstein.de/bildung/aktuelles/coronavirus-faq-ausbildung--4724944

 

Woher bekomme ich aktuelle Informationen?

Wir werden Sie über unsere Webseite und auf Facebook auf dem Laufenden halten und darüber informieren, wann wir den Betrieb in den einzelnen DAA Standorten wiederaufnehmen können.  

Diese Informationen erfolgen über die Internetseite der DAA: www.daa-sh.de, bitte wählen Sie hier Ihren DAA-Standort aus, bzw. über die Internetseite der Egotherapieschule: www.ergotherapieschule-kiel.de

 

Wichtige Fragen und Antworten

Was sind die Symptome der Erkrankung?

Die Symptome ähneln denen einer Erkältung, also etwa Kratzen im Hals und erhöhte Temperatur, allgemeines Unwohlsein. Zum Teil treten Durchfälle auf. Schnupfen wird vergleichsweise eher selten beobachtet. Bei schweren Verläufen mit massiver Virusvermehrung in den unteren Atemwegen kann Atemnot auftreten.
 

Wie schützt man sich persönlich am besten vor einer Coronavirus-Infektion?

Regelmäßiges gründliches Händewaschen mit Seife, möglichst mehr als 1,50 Meter Abstand halten von Infizierten oder möglicherweise Infizierten, Vermeiden des Berührens von Mund, Nase und Augen mit den Händen gelten als wichtigste und effektivste Vorkehrungen (beachten Sie bitte auch die Aushänge am Standort!).
 

Infektionsverdacht bei Ihnen selbst oder einem Bekannten – was soll ich tun?

→ Informieren Sie telefonisch die DAA

Teilnehmer*innen müssen zwingend mit der DAA Rücksprache halten und dürfen nicht einfach so zuhause bleiben. Im Fall, dass Sie Kontakt zu Infizierten/möglichen Infizierten hatten, informieren Sie bitte zunächst telefonisch Ihren zuständigen DAA-Standort vor Ort.

Die DAA wird dann das weitere Vorgehen im Einzelfall mit Ihnen, dem jeweiligen Kostenträger (bspw. Agentur für Arbeit, Jobcenter, BAMF) und den Gesundheitsbehörden klären.

Nachweis

In jedem Fall ist ein Nachweis für eventuelle Abwesenheits-/Fehlzeiten erforderlich (bspw. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder behördliche Anordnung). Nur so können Fehlzeiten und ggf. Gehaltszahlungen verwaltet werden und weiterlaufen.

Prävention

Weiterhin sollten Sie Vorkehrungen treffen, andere vor einer möglichen Übertragung zu schützen. Dazu gehört auch, möglichst nicht die DAA-Standorte und/oder Hausarztpraxis aufzusuchen und sich dort inmitten anderer Teilnehmer*innen / Wartenden aufzuhalten. Für ärztlichen Rat wird empfohlen, die Hausarztpraxis zuvor anzurufen und die Situation mit Arzt, Ärztin oder Personal zu besprechen und sich hinsichtlich des weiteren Vorgehens beraten zu lassen. Daneben können Sie sich auch an das für Ihre Region zuständige Gesundheitsamt wenden. Auch das Robert Koch-Institut bietet als Hilfe ein Online-Tool an, in dem über die Postleitzahl deutschlandweit lokale und regionale Ansprechstellen aufgeführt werden.
https://tools.rki.de/PLZTool/ 
 

Einreise aus einem Risikogebiet

Wenn Sie selbst aus einem Risikogebiet eingereist sind oder zu einem Eingereisten engen Kontakt hatten/ haben, gelten besondere Bestimmungen. Da diese Entwicklungen sich fortlaufend ändern, informieren Sie sich bitte bei Ihrem Gesundheitsamt oder hier.

Was ist, wenn ich nachgewiesen mit dem Coronavirus infiziert bin?

In diesem Fall sollten Sie unbedingt Rücksprache mit den Behörden (insbesondere Gesundheitsamt) und der DAA halten. Neben der eigenen Genesung sollten Sie darauf achten, dass Sie einen schriftlichen Nachweis über die Erkrankung erhalten (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, vorzugsweise ein Beschäftigungsverbot nach § 31 IfSG). Auf keinen Fall dürften Sie weiter in der Öffentlichkeit unterwegs sein / an DAA-Bildungsmaßnahmen teilnehmen.
 

Was ist, wenn mein DAA-Standort schließen muss?

Wenn es sich um eine behördliche Anordnung handelt und alle Mitarbeiter*innen und Teilnehmer*innen unter Quarantäne gestellt werden, können Sie vor Ort nicht mehr teilnehmen. Wenn ein behördliches Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird, sind die Fehlzeiten selbstverständlich entschuldigt (Zahlungen erfolgen weiter). Bitte informieren Sie sich in diesem Fall regelmäßig darüber, wann Ihr DAA-Standort wieder öffnen wird.

Diese Information erfolgt über die Internetseite der DAA: www.daa-sh.de, bitte wählen Sie hier Ihren DAA-Standort aus.
 

Allgemeine Informationen zum Thema Coronavirus erhalten Sie hier:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html